Arctic Paper Munkedals

Geschichte

Arctic Paper Munkedals AB wurde 1871 gegründet. Die Papiermühlen zur mechanischen Zellstoffherstellung wurden mit Hilfe der Wasserfälle im Fluss Munkedal betrieben. 1890 ging die Fabrik zur Herstellung von chemischem Zellstoff über, die Feinpapierherstellung begann 1906. Damals waren sechs Papiermaschinen in Betrieb, und es gab inzwischen eine Dampfmaschine, so dass die Produktion auch in Trockenperioden weiter laufen konnte.

1917 betrug die gesamte Produktionskapazität des Werks 10.000 Tonnen/Jahr. Die Fabrik wurde kontinuierlich erweitert und modernisiert und die Marketingorganisation ausgebaut. Munkedals AB exportierte in viele Länder in Europa, Afrika, Asien und Südamerika.

Trotz großer Schwierigkeiten während der Kriege war Munkedals AB dank der modernen Anlagen in der Lage, die Produktion aufrecht zu erhalten. Die gut ausgebaute Verkaufsorganisation sicherte darüber hinaus den Absatz des gesamten Produktionsvolumens. 1943 wurde der Reeder Haakon Onstad Geschäftsführer von Munkedals AB, nachdem er die Aktienmehrheit erworben hatte. Unter seiner Leitung expandierte das Unternehmen weiter, und es wurde eine Unternehmensgruppe gegründet, mit Munkedals als Muttergesellschaft. Diese besteht heute noch.

Anfang der sechziger Jahre wurde eine moderne Papiermaschine - PM8 – installiert. Im Hinblick auf die Umwelt und andere Faktoren wurde die Herstellung von Sulphitzellstoff 1966 eingestellt. Bis auf die PM5 und PM8 wurden alle alten Papiermaschinen verschrottet. In der Geschichte von Munkedals AB begann eine neue Ära.