ARCTIC PAPER S.A. GIBT PROFIT IMPROVEMENT PROGRAMM BEKANNT

Arctic Paper hat die Umsetzung eines “Profit Improvement Program 2015/2016” bekannt gegeben. Das Programm beinhaltet unter anderem die Prüfung von geeigneten Maßnahmen zur Vermeidung weiterer Verluste der Papierfabrik Arctic Paper Mochenwangen in Deutschland.

Das “Profit Improvement Program 2015/2016” umfasst alle Einheiten des Unternehmens und hat zum Ziel, die Kosten um rund 12 Millionen Euro zu verringern. Hintergrund ist ein anhaltend schwieriger Papiermarkt in Verbindung mit den Auswirkungen der Politik der Europäischen Zentralbank, die in den letzten Monaten zu einer dramatischen Stärkung des US-Dollars geführt hat. Dies wirkt sich negativ auf die Rentabilität des Unternehmens aus. Aus diesem Grund hat Arctic Paper entschieden, den Prozess der strukturellen Veränderung im Unternehmen zu forcieren.

Um die Verluste der Papierfabrik Mochenwangen zu vermeiden, plant Arctic Paper den Verkauf des Werkes. Jedoch kann auch die Möglichkeit nicht ausgeschlossen werden, die Produktion in Mochenwangen einzustellen. Betriebsrat und Mitarbeiter wurden heute über diese Planungen informiert. Arctic Paper S.A. erwartet durch den Wegfall der Verluste von Mochenwangen einen positiven Effekt auf das konsolidierte Ergebnis von rund 4,3 Millionen Euro in 2015.

Arctic Paper hat seit 2013 die Papierfabrik in Mochenwangen zu einer Produktionseinheit für technische Spezialpapiere (Fußböden, Tapeten und Verpackungsanwendungen) umgebaut. Im gleichen Jahr wurde die Papiermaschine PM1 stillgelegt. Seitdem haben das Arctic Paper Management und die Belegschaft unter großem Einsatz die Neuausrichtung des Portfolios betrieben. 2015 wurden neue Spezialpapiere für die Bodenbeläge- und Tapetenindustrie mit klaren Kostenvorteilen für die Kunden auf den Markt gebracht. Trotz dieser Anstrengungen weist das Werk, nicht zuletzt durch die Entwicklung des US-Dollars, einen negativen Cashflow aus.

Das “Profit Improvement Program 2015/2016” von Arctic Paper S.A. sieht darüber hinaus die Einrichtung von optimierten Shared Service Centern für die verschiedenen Unternehmenseinheiten, eine verbesserte Profitabilität der einzelnen Papierfabriken und die Überprüfung externer Fremdleistungen vor. Als Ergebnis dieses Programms erwartet Arctic Paper einen Anstieg der Profitabilität sowohl in den operativen Einheiten wie auch in den Supportfunktionen.

Weitere Presseinformationen durch:

A&B One Kommunikationsagentur GmbH
Hartwin Möhrle, Petra Hoffmann
Tel: (+49) 69 920 10 128
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Dienstag, 28 Jul, 2015