Welttag des Buches und des Urheberrechts, 23. April 2013

Welttag des Buches und des Urheberrechts, 23. April 2013

Arctic Paper ehrt einen neuen, geschmackvollen Trend beim Buchdruck

Die digitale Revolution vor gut zehn Jahren führte zu einem plötzlichen Umschwung vom Papier zu den digitalen Medien. Digitale Buchtitel erreichten neue Zielgruppen und veränderten bzw. erweiterten unsere Art zu lesen.

Interessanterweise scheint es jedoch Bereiche zu geben, in denen das gedruckte Buch niemals aus der Mode kommt. Ein Beispiel dafür sind Kochbücher. Trotz einer wahren digitalen Flut an Food-Blogs und Rezept-Webseiten ist der Kochbuchtrend unverändert stark – nicht zuletzt dank der wunderbaren Haptik und Optik, wie nur Papier sie bieten kann.

Digitale Medien halten uns in Windeseile auf dem Laufenden über alles, was auf der Welt passiert. Dabei bleibt jedoch noch genügend Spielraum für Bücher. Und der 18. Welttag des Buches und des Urheberrechts am 23. April soll uns genau dies vor Augen führen. Denn wer vor allem greifbare Quellen der Inspiration bevorzugt, ist mit einem gedruckten Buch gut bedient. Daher liegen z. B. auch Bildbände und Sachbücher immer noch voll im Trend. Dasselbe gilt auch für Kochbücher. Dank ihrer schön bebilderten Inhalte bieten sie sehr viel Inspiration.

Die Zahl der Kochbuchtitel in der westlichen Welt hat sich in den letzten Jahren vervielfacht. Weltweit erscheinen jedes Jahr 26000 neue Kochbücher auf dem Markt*! Wegweisend sind dabei die Herausgeber, die Kochbücher mit großem Schwerpunkt auf Design und Essen als Erlebnis anbieten.

Ein Grund für diesen Trend ist das erhöhte Interesse für gesunde Ernährung und Kochen ganz ohne Fertigprodukte. Ein weiterer Grund ist die Tatsache, dass Essen an sich „in“ ist. Wer heute Koch wird, kann richtig Karriere machen. Fernsehköche und Kochpromis erreichen ein weltweites Publikum. Gutes Kochen hat sich zu einer Art Sport entwickelt, und die ganze Welt wetteifert mit.

Unkonventionelles Kochen – verkauft sich extrem gut
Der gerade mal 17 Jahre alte Kochbuchautor Martin Škoda – auch genannt der „tschechische Jamie Oliver“ – ist ein gutes Beispiel für den neuen Kochbuchtrend. Er hat ein unkonventionelles und cleveres Kochbuch für Jugendliche geschrieben, das randvoll ist mit großartigen Rezepten, Fotos, Tipps und, überraschenderweise, Musik.

 

World book day 2013_Cover from Kakao publisher
 
Martin Škoda verfasste das Kochbuch für seine Altersgenossen und unterteilte es in Kapitel mit unterschiedlichen Anlässen, zu denen Jugendliche kochen möchten oder sollen. Das Buch hat den Nerv der Zeit getroffen und war in nur wenigen Monaten ausverkauft!

Gourmand-Preis für Belgien
Im Februar 2013 gewann der kleine belgische Verlag Minestrone bei den alljährlich verliehenen Gourmand World Cookbook Awards in Paris den hochangesehenen Preis „Best Cookbook Publisher of the Year“.

Bei Minestrones Kochbüchern dreht sich alles um Essen als Erlebnis. Design spielt aber ebenfalls eine wichtige Rolle. An ihren Büchern kann sich jeder erfreuen, und dennoch sind sie weit weg von jeglicher Art der Massenproduktion.

Schweden nimmt mit der höchsten Anzahl veröffentlichter Kochbücher pro Einwohner weltweit eine Sonderstellung ein*. Die schwedische Food-Stylistin und Kochbuchautorin Liselotte Forslin hat in 16 Jahren ebenso viele Bände herausgebracht und bei doppelt so vielen Werken das Food-Styling für die Aufnahmen übernommen. Erst kürzlich veröffentlichte sie ihre eigenen Titel: „Echtes Junkfood“ und „Essen und Wein richtig kombinieren“.

„Der Kochbuchtrend hält sich seit Ende der Neunziger Jahre“, berichtet sie. „Man könnte ja meinen, dass mittlerweile die meisten Bereiche des Kochens abgedeckt sind. Aber stattdessen gibt es immer neue Kochtrends, wodurch auch immer mehr Titel in den Buchläden landen.“

Papier – ein wertvolles, nachhaltiges Material
Der Kochbuchtrend ist ein erstklassiges Beispiel für die Vereinigung von Präsentation, Design, Haptik und Optik. Aus diesem Grunde ist die Wahl des geeigneten Papiers ein so wichtiger Schritt in der Produktion. Alle drei oben erwähnten Werke sind auf Papier von Arctic Paper erschienen.

„Die Haptik und Optik von hochwertigem Papier ist sehr wichtig, vor allem, wenn es um appetitanregende Aufnahmen von Speisen geht, wenn das Design unterstrichen und beim Leser bestimmte Emotionen geweckt werden sollen”, erklärt Martin Folkelind, Marketing Manager bei Arctic Paper S.A. „Es ist schon etwas ganz Besonderes, das Comeback des Buchdrucks in diesem Bereich beobachten zu können. Hier haben wir ein Produkt, dessen Werte sich nur schlecht mit digitalen Medien nachahmen lassen. Es stimuliert unsere Fantasie und dient als anspruchsvolle Quelle der Inspiration.“

Er führt fort:  „Genau wie gutes Essen muss auch Papier umweltfreundlich und nachhaltig produziert werden. Als verantwortungsbewusster Papierproduzent möchten wir auch auf die Umweltvorteile von Papier hinweisen: Papier ist ein natürliches, erneuerbares, recyclingfähiges und biologisch abbaubares Material.“

Der Welttag des Buches und des Urheberrechts wurde von der UNESCO eingeführt und wird am 23. April mit Aktivitäten in der aller Welt begangen.

Weitere Informationen erhalten Sie von:

Ellen Schimkat, Business Development, Arctic Paper

Aufgrund der großen Nachfrage nach schönen und inspirierenden Kochbüchern produzieren Autoren und Verlage immer mehr gedruckte Bücher. Oben: eine Auswahl neuer Titel von Martin Škoda – dem „Jamie Oliver Tschechiens“ – und von Liselotte Forslin, einer der produktivsten Kochbuchautoren und -autorinnen Schwedens.

Über den Welttag des Buches und des Urheberrechts

Der 23. April ist ein symbolträchtiges Datum für die Weltliteratur. An diesem Tag des Jahres 1616 starben die großen Autoren Cervantes, Shakespeare und Inca Garcilaso de la Vega. Dieses Datum ist auch Todes- bzw. Geburtstag anderer prominenter Autoren, beispielsweise Maurice Druon, Haldor K. Laxness, Vladimir Nabokov, Josep Pla und Manuel Mejía Vallejo.

Auf der allgemeinen Konferenz der UNESCO in Paris 1995 bot sich dieses Datum wie von selbst an, um weltweit Bücher und Autoren zu ehren, und alle, insbesondere junge Menschen, zu bewegen, die Freude am Lesen zu entdecken und wieder die unersetzlichen Beiträge derjenigen anzuerkennen, die so viel zum gesellschaftlichen und kulturellen Fortschritt der Menschheit beigetragen haben. Aus diesem Grund rief die UNESCO den „Welttag des Buches und des Urheberrechts“ ins Leben und begann mit der Verleihung des UNESCO-Preises „for Children's and Young People's Literature in the Service of Tolerance“.
 
Über Arctic Paper S.A.:
Arctic Paper S.A. ist einer der führenden europäischen Hersteller von voluminösen Buchpapieren und grafischen Feinpapieren. Die Unternehmensgruppe produziert hochwertige gestrichene, ungestrichene holzfreie und ungestrichene holzhaltige Papiere. Zur Produktpalette der Unternehmensgruppe gehören die Marken Amber, Arctic, G-Print, Munken, Pamo und L-Print. Die Produktion erfolgt bei Arctic Paper Kostrzyn in Polen, Arctic Paper Munkedals und Arctic Paper Grycksbo in Schweden und Arctic Paper Mochenwangen in Deutschland.
 
Die Unternehmensgruppe kann mit vier Papierfabriken insgesamt 815000 Tonnen Papier jährlich produzieren. Die Unternehmensgruppe beschäftigt zurzeit 1600 Mitarbeiter in ganz Europa und verfügt über Vertriebsniederlassungen in 15 europäischen Ländern.                   

Seit Oktober 2009 wird Arctic Paper S.A. an der Aktienbörse Warschau gehandelt und seit Dezember 2012 an der NASDAQ OMX in Stockholm.

*Laut Artikel „Der konstante Kochbuchtrend“ aus der schwedischen Tageszeitung UNT, Upsala Nya Tidning.

 

Montag, 22 Apr, 2013